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Croquembouche: Spektakuläres Dessert für Hochzeiten – Tipps von Cookery-Expertin Sue

Planen Sie eine Hochzeit oder große Feier? In unserer Magazinausgabe vom 4. Juni 2013 finden Sie inspirierende Deko-Ideen für den Veranstaltungsort – darunter ein beeindruckendes Croquembouche als alternatives Herzstück zur traditionellen Hochzeitstorte.

Croquembouche: Spektakuläres Dessert für Hochzeiten – Tipps von Cookery-Expertin SueHallo, ich bin Sue, Ihre Cookery-Editorin. Ich freue mich riesig über den Vorschlag in der Zeitschrift: Ein Croquembouche! Ich habe es schon oft selbst zubereitet und liebe es – es sieht immer atemberaubend aus. Der französische Name „Croque-en-Bouche“ bedeutet „Knirschen im Mund“. Dieses Dessert besteht aus einem hohen Turm gefüllter Profiteroles, die mit Vanillecrème (Pudding) bestrichen, mit Karamell verklebt und in Zucker gewälzt werden. Oft garniert mit gezuckerten Mandeln oder essbaren Blüten.

Traditionell beliebt bei französischen Hochzeiten und Taufen, erobert es auch hierzulande die Herzen. Die Zeitschrift schlägt es als Torten-Alternative vor, doch aus meiner Erfahrung wird es meist zusätzlich zur klassischen britischen Hochzeitstorte serviert – ideal als Dessert-Highlight.

Der perfekte Kegelturm entsteht, indem Sie die Profiteroles um eine Kegelform aufbauen. Früher formte ich eine aus mehreren Lagen Alufolie, gut eingeölt, damit sie sich nach dem Karamellabbinden leicht löst. Spezielle Edelstahl-Former sind teuer und platzraubend. Stattdessen empfehle ich die praktische Croquembouche-Form von Silverwood aus unserer Testküche: Zwei Aluminiumteile plus eine antihaftbeschichtete Silikon-Kegel, der zerfällt und platzsparend ist – für nur 19,99 £. Im Vergleich: Mein Profi-Caterer verlangt über 100 £ für die Kleine, über 270 £ für die Große. Mein Bruder, ehemaliger Koch, bastelte mal einen Traffic Cone vom Hotelparkplatz – natürlich folieumwickelt (und hoffentlich desinfiziert!).



Croquembouche: Spektakuläres Dessert für Hochzeiten – Tipps von Cookery-Expertin Sue

Mit der Form im Einsatz backen Sie die Choux-Teig-Bällchen wie Profiteroles. Vorbereiten und einfrieren Sie sie im Voraus, damit der Serviertag stressfrei bleibt. Vor dem Füllen kurz im heißen Ofen aufbacken für Frische und Knusprigkeit. Ich schneide die Bällchen auf oder spritze die Füllung mit einem Edelstahlrohr ein – wie ich es letztes Jahr bei Woman's Weekly Live vorführte. Praktisch und sauber!



Der kniffligste Teil: Der Aufbau. Tauche die gefüllten Bällchen in heißes Karamell – Vorsicht vor Spritzern und Verbrennungen! Fülle und baue kurz vor dem Servieren auf, damit der Teig knusprig bleibt. Mit Sahnefüllung maximal 2 Stunden ungekühlt lagern, besonders im Sommer. Üben Sie vorher: Tauchen und fest verkleben, damit der Turm ohne Kegel stabil steht. Servieren Sie idealerweise vor Ort – fragen Sie beim Location-Anbieter nach.

Einmal probiert, wird kreativ: In Frankreich sah ich bei Patisserie-Events ganze „Pièces montées“-Bücher (Choux-Konstruktionen). Online entdeckte ich einen französischen Laden mit fantasievollen Kreationen aus Choux und Nougatine für Taufen, Erstkommunionen oder Hochzeiten. Und diese mit dem Bazaren-Kleid? Ein Highlight!