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Wiederverwendung von Speiseöl: Gesundheitsrisiken und Experten-Tipps

Wiederverwendung von Speiseöl: Gesundheitsrisiken und Experten-TippsViele sparen gebrauchtes Fritieröl, um Verschwendung zu vermeiden – denken Sie an Pooris, Papads oder Pakoras. Doch wie wirkt sich das wirklich auf die Gesundheit aus? Dr. Priyanka Rohatgi, Chef-Klinische Diätologin am Apollo Hospitals in Bangalore, gibt fundierte Einblicke.

Kochöle wie Ghee, Butter, raffiniertes Öl oder Senföl enthalten Fettsäuren: Gesättigte haben keine Doppelbindungen, einfach ungesättigte eine und mehrfach ungesättigte mehrere zwischen Kohlenstoffatomen.

Beim Frittieren auf über 170 °C brechen diese Doppelbindungen. Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft füllen die Lücken, was die Molekülstruktur verändert. So entstehen Oxide und Transfette.

Transfette erhöhen das Risiko für Herzkrankheiten, Atherosklerose, Infarkt, Schlaganfall und Lähmungen.

Bestes Öl zum Wiederverwenden
Reiskleieöl ist sicher. Erhitzen Sie es bei mittlerer Stufe und nutzen Sie es erneut.

Schlechteste Öle zum Frittieren
Vanaspati, Margarine, Ghee, Kokos- und Palmöl eignen sich am wenigsten.

Optimales Öl für den Alltag
Qualität und Menge zählen. Pro Person sind 15 ml (3 TL) täglich sicher. Mischen Sie z. B. Ghee für Dals mit raffinierten oder kaltgepressten Ölen für Gemüse.

Richtige Wiederverwendung
Vermeiden Sie langes Erhitzen auf hoher Stufe. Bei Pooris: Alles vorbereiten, Gas anzünden, schnell frittieren (5–7 Minuten). Das Öl eignet sich dann zum Braten oder Gemüsegaren bei niedriger Temperatur.