Viele haben gehört, dass das Erhitzen von Speisen in der Mikrowelle Krebs auslösen könnte. Doch ist das wahr? Ist die Mikrowelle unsicher? Die renommierte Ernährungswissenschaftlerin Pooja Makhija räumt in ihrem neuesten Instagram-Video gründlich mit diesem Mythos auf: Mikrowellen sind absolut sicher und erhöhen das Krebsrisiko nicht. Hier die wichtigsten Punkte aus ihrem Beitrag.
Es gibt Strahlungsarten mit unterschiedlichen Energieniveaus. Röntgenstrahlen etwa besitzen hohe Energie und können DNA-Schäden verursachen – das ist ionisierende Strahlung, deren langfristige Exposition Krebs begünstigen kann.
Mikrowellen, Radiowellen und sichtbares Licht hingegen sind nicht-ionisierend und stellen kein Krebsrisiko dar. Ausnahme: UV-Strahlen, weshalb Sonnenschutz essenziell ist.
Ein Mikrowellenherd nutzt Mikrowellenstrahlung, um Speisen zu erhitzen – ohne diese radioaktiv zu machen.
Die Erwärmung erfolgt durch Vibration der Wassermoleküle: Diese Schwingungen erzeugen Wärme. Es werden weder Protonen noch Elektronen in der Nahrung gespalten, was DNA-Schäden verursachen könnte. Dank der kurzen Garzeit bleiben Nährstoffe maximal erhalten – langes Kochen hingegen führt zu Verlusten von Vitaminen und Mineralstoffen.
Praktische Tipps:
- Verwenden Sie Glasutensilien in der Mikrowelle.
- Rühren Sie die Speisen zwischendurch um, für gleichmäßige Erhitzung und Garung.