Aus unserer langjährigen Praxis in der Lebensmittelaufbewahrung wissen wir: Kirschen einfrieren ist ideal, wenn Sie mehr Früchte haben, als frisch verzehren können. Mit unseren bewährten Schritten lagern Sie sie bis zu zehn Monate und genießen sie später in vollem Aroma.
Überreife oder überzählige Kirschen lassen sich einfach einfrieren. Befolgen Sie diese fünf Schritte, und nichts geht schief – garantiert knackig und vitaminreich.
Vorbereitung zum Einfrieren von Kirschen
Die richtigen Kirschen auswählen
Reife Kirschen reifen nach der Ernte nicht weiter nach. Wählen Sie daher weder zu helle noch überreife Exemplare für das Tiefkühlen.
Kirschen gründlich waschen
Spülen Sie die Kirschen in einem Eimer oder Waschbecken und lassen Sie sie danach vollständig abtropfen und trocknen.
Stiele entfernen
Sobald die Früchte trocken sind, ziehen Sie die Stiele ab. Entscheiden Sie, ob Sie die Kirschen entsteinen oder nicht. Ohne Stein verarbeiten sie sich später leichter, mit Stein bleibt mehr Saft erhalten. Nach kurzem Auftauen lässt sich der Kern leicht entfernen.
Die Kerne nicht wegwerfen? Basteln Sie ein Kirschkernkissen selbst!
Zuerst schockgefrieren: Der Profi-Trick
Schockgefrieren
Dieser entscheidende Schritt verhindert, dass die Kirschen zu einem Klumpen gefrieren. Sie bleiben einzeln lösbar, knackig und behalten mehr Vitamine – dank kleinerer Eiskristalle durch schnelles Gefrieren.
So geht's:
- Verteilen Sie die Kirschen einzeln auf einem Teller oder Backpapier auf einem Blech.
- Geben Sie sie für zwei Stunden auf höchster Stufe in die Tiefkühltruhe oder das Eisfach.
Abschließendes Einfrieren
Nun kommt der finale Schritt:
- Füllen Sie die schockgefrorenen Kirschen in Behälter und lagern Sie sie im Gefrierfach.
- Umweltfreundlich: Vermeiden Sie Einweg-Plastik. Nutzen Sie Einweckgläser, Edelstahldosen oder Baumwollbeutel. Mehr dazu: Einfrieren ohne Plastik.
Tipp von Experten: Wenig Platz im Gefrierer? Kirschen einkochen ist eine tolle Alternative.