Die Kaki, auch Kakipflaume genannt, ist eine süße Winterfrucht mit leuchtend oranger Schale und tomatenähnlicher Form. Als Frucht des Kakibaums zählt sie zu den ältesten Kulturpflanzen – in China wird sie seit über 2000 Jahren genutzt. Ihr Gattungsname Diospyros bedeutet „Götterfrucht“. Bekannte Sorten sind Persimone und Sharonfrucht.
In Deutschland sind Kakis von Oktober bis Dezember verfügbar und ideal als nährstoffreicher Snack.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile der Kaki
Kakis überzeugen nicht nur durch Geschmack, sondern auch durch ihr nährstoffreiches Profil. Sie haben etwas mehr Kalorien als Orangen, liefern dafür aber wertvolle Inhaltsstoffe.
Nährwerte pro 100 Gramm:
- Kilokalorien: 70 kcal
- Protein: 0,58 g
- Fett: 0,19 g
- Kohlenhydrate: 18,59 g
- davon Zucker: 12,53 g
- Ballaststoffe: 3,6 g
Mit hohem Fruchtzucker- und Glukosegehalt eignet sich die Kaki perfekt als Post-Workout-Snack: Sie füllt Glykogenspeicher schnell auf und spendet Energie. Die reichen Ballaststoffe sättigen langanhaltend und fördern die Verdauung.
Mineralien pro 100 Gramm (Auswahl):
- Calcium: 8 mg
- Magnesium: 9 mg
- Kalium: 161 mg
- Natrium: 1 mg
- Phosphor: 17 mg
Vitamine pro 100 Gramm (Auswahl):
- Vitamin C: 7,5 mg
- Folsäure: 8 µg
- Beta-Carotin (Provitamin A): 253 µg
Die „Götterfrucht“ steckt voller Mineralien und Vitamine. Besonders hervorzuheben ist das Provitamin A, das sich zu Vitamin A umwandelt und Sehvermögen sowie Wachstum unterstützt. Kalium reguliert den Energiestoffwechsel und den Blutdruck.
Kakis bergen Tannine, pflanzliche Gerbstoffe, die unreife Früchte herb machen. Reife Exemplare haben weniger davon. Sorten wie Sharonfrucht und Persimon sind tanninarm und pelzefrei.
Die Kaki richtig essen und zubereiten
Die feste Schale ist oft ungenießbar – schälen Sie die Frucht und schneiden Sie sie wie Äpfel oder löffeln Sie sie Kiwi-ähnlich aus. Bei Sharonfrüchten kann die dünne Schale mitverzehrt werden.
Ihr zuckersüßer Geschmack veredelt Müsli, Porridge, Kuchen, Marmelade, Gelee, Sirup oder Kompott. Mildern Sie die Süße mit Zitronen- oder Limettensaft. In Salaten oder Currys bringt sie Frische.
Praktische Tipps:
- Nicht reife Kakis neben Bananen oder Äpfeln lagern – ihr Reifegas beschleunigt den Prozess.
- Reife prüfen: Die Schale gibt bei sanftem Druck nach.
- Braune Stellen durch hohen Zuckergehalt sind harmlos, kein Fäulniszeichen.
Nachhaltigkeit der Kaki
Ursprünglich aus Asien (Korea, China, Japan), werden Kakis heute auch in Kalifornien, Neuseeland, Israel, Italien und Spanien angebaut. Wählen Sie europäische Produkte, um CO₂-Emissionen durch Transport zu minimieren.
Kakibäume sind schädlingsresistent, Pestizide oft unnötig. Für maximale Umweltverträglichkeit: Bio-Kakis bevorzugen.