Zimtzucker verleiht vielen Süßspeisen ein unwiderstehliches Aroma. Mit nur zwei Zutaten – Zimt und Zucker – im richtigen Verhältnis zaubern Sie ihn leicht selbst. Als erfahrene Küchenexperten zeigen wir Ihnen, wie es gelingt.
Milchreis, Grießbrei oder Germknödel sind in den meisten Haushalten ohne Zimtzucker kaum vorstellbar. Die ideale Zimt-Zucker-Mischung harmoniert perfekt mit diesen Klassikern und vielen anderen Desserts.
Fertig gemischter Zimtzucker aus dem Supermarkt bringt oft unnötige Zusatzstoffe und Verpackungsmüll mit. Deshalb raten wir: Mischen Sie ihn selbst. So kontrollieren Sie die reine Qualität aus Zimt und Zucker und passen das Verhältnis exakt an Ihren Geschmack an.
Zimtzucker mischen: Das bewährte Verhältnis
Das optimale Mischungsverhältnis hängt vom persönlichen Geschmack ab. Aus jahrelanger Praxis hat sich jedoch eine Standardmischung bewährt, die vielen zusagt und als zuverlässige Faustregel dient. Der perfekte Zimtzucker besteht in diesem Verhältnis:
- 10 EL Zucker
- 1 EL Zimt, gemahlen
Variationen: Manche finden die Mischung zu süß – halbieren Sie dann die Zuckermenge. Für eine zuckerarme Variante mischen Sie Zimt und Zucker 1:1; das ergibt einen intensiven Geschmack.
Zimtzucker: Die besten Zutaten im Überblick
Für Zimtzucker reichen zwei Zutaten: Zimt und Zucker. Gerade bei simpler Zusammensetzung zählt die Qualität entscheidend:
- Verwenden Sie weißen oder braunen Zucker.
- Rübenzucker, Rohrzucker und Rohrohrzucker: In unserem Spezial-Artikel erläutern wir die Unterschiede und worauf es ankommt.
- Als Zuckerersatz eignen sich Birkenzucker (Xylit) und Erythrit hervorragend – sie ähneln herkömmlichem Zucker und sind diabetikerfreundlich.
- Beim Zimt wählen Sie zwischen Cassia- und Ceylon-Zimt. Cassia ist günstiger, enthält aber mehr Cumarin, das in höheren Dosen schädlich wirken kann. Bei regelmäßigem Verzehr empfehlen wir Ceylon-Zimt.
- Mehr zu gesundheitlichen Effekten und Zimtsorten in unserem Spezial-Artikel zu Zimt und seinen Inhaltsstoffen.