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Meerkohl pflanzen, pflegen und ernten: Unsere bewährten Tipps für den Garten

Meerkohl, auch Strandkohl genannt, ist eine robuste heimische Pflanze, die typischerweise an salzhaltigen Küsten Nord- und Westeuropas vorkommt. Früher häufig anzutreffen, sind die Wildbestände heute geschrumpft – Sammeln ist daher verboten. Mit der richtigen Pflege können Sie diese mehrjährige Pflanze jedoch erfolgreich in Ihrem Garten anbauen. Aus unserer langjährigen Praxis als Gartenspezialisten teilen wir alle wesentlichen Infos.

Meerkohl erreicht eine Höhe von 30 bis 75 cm und eine Breite bis zu 80 cm. Die Horste bildenden Pflanzen lassen sich an ihren aufrechten Blütenstielen leicht erkennen.

Meerkohl: Idealer Standort und Aussaat

Ein passender Standort ist der Schlüssel zum Erfolg, wie bei allen Gemüpsepflanzen. Wild bevorzugt Meerkohl salzhaltige Küstenböden, passt sich aber gut an Gartenbedingungen an. Wählen Sie einen sonnigen, luftigen Platz ohne direkte Nachbarn. Das Substrat sollte sandig und durchlässig sein; steinige oder lehmige Böden funktionieren, wenn Sie sie regelmäßig lockern.

Beginnen Sie im Frühjahr mit der Aussaat:

  1. Beschaffen Sie Bio-Saatgut im Fachhandel.
  2. Quellen Sie die Samen einen Tag in Wasser vor.
  3. Füllen Sie Anzuchtschälchen mit Anzuchterde.
  4. Drücken Sie die Samen 2 cm tief ein.
  5. Stellen Sie sie hell, aber sonnenfrei und halten Sie die Erde feucht.
  6. Halten Sie die Erde feucht.

Nach 3–4 Wochen pflanzen Sie die Setzlinge mit 50 cm Abstand ins Freiland aus – so haben sie Raum zur Entfaltung.

Meerkohl pflegen: Wenig Aufwand, großer Ertrag

Meerkohl ist extrem pflegeleicht. Direkt nach dem Auspflanzen regelmäßig gießen, aber Staunässe vermeiden. Nach einem Jahr versorgt er sich selbst; nur in Trockenperioden nachhelfen.

Nährstoffhungrig ist er jedoch: Mischen Sie jährlich im Herbst oder Frühjahr Kompost oder Stallmist ein. Für Dauermehler eignet sich Langzeitdünger.

Meerkohl ernten und zubereiten: Frisch und verfeinert

Ernten Sie erst ab dem zweiten Frühjahr. Als Bleichgemüse verbessert das Bleichen den milden Geschmack: Ab Februar einen Topf über den Wurzelansatz stülpen, 4 Wochen warten – dann Triebe schneiden.

Gar wie Spargel: als Beilage, Salat oder in Aufläufen und Lasagne. Nach dem Bleichen Blütenknospen wie Brokkoli ernten.

Tipp: Lassen Sie einige Blütentriebe für Bienen und Ästhetik stehen.