Kresse gedeiht hervorragend ohne Garten – perfekt für die Fensterbank. Als erfahrene Gärtner teilen wir bewährte Tipps für einen reichen Ertrag.
Kresse: Würzig, nährstoffreich und pflegeleicht
Kresse verleiht Suppen, Salaten und Broten ein würziges Aroma. Dieses Kreuzblütlergewächs ist zudem reich an Vitamin C, Folsäure und Eisen.
Das robuste Kraut benötigt nur Wasser und Licht. Es bevorzugt warme, helle Standorte bei 15 bis 25 Grad Celsius, ohne direkte Sonne. So können Sie es ganzjährig indoor oder von Mai bis September outdoor anbauen. Erste Sprossen erscheinen nach vier Tagen, Ernte nach acht bis zwölf Tagen – einfach mit der Schere abschneiden.
Hier zeigen wir Ihnen zwei bewährte Methoden für den Anbau auf der Fensterbank: mit Erde oder Watte.
Kresse in Erde pflanzen
Bei dieser nachhaltigen Zero-Waste-Methode wandert der Rest nach der Ernte auf den Kompost.
- Spülen Sie das Gefäß (Blumentopf, Glas oder flache Schale) gründlich aus.
- Füllen Sie feine Gartenerde ein, so hoch, dass die Pflanzen genügend Licht erhalten.
- Befeuchten Sie die Erde durch.
- Säen Sie die Kressesamen gleichmäßig aus und drücken Sie sie leicht an.
Halten Sie die Erde in der Keimphase feucht, gießen Sie überschüssiges Wasser ab, um Schimmel zu vermeiden.
Kresse auf Watte pflanzen
Kresse versorgt sich anfangs aus dem Samen, daher eignet sich Watte ideal – am besten aus Bio-Baumwolle.
- Weichen Sie die Watte in Wasser ein, bis sie gesättigt ist.
- Drücken Sie sie leicht aus.
- Verteilen Sie sie großzügig in einem Gefäß wie Topf, Glas oder Eierschalen.
- Streuen Sie die Samen gleichmäßig aus, ohne Haufen zu bilden.
- Deckung vermeiden, damit die Samen Licht bekommen.
Feuchten Sie mit einem Zerstäuber an – sparsam dosieren. Dennoch empfehlen wir die Erdemethode für Nachhaltigkeit und Kostenersparnis.
Tipp: Kresse als essbare Osterdekoration ist ein Highlight.